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Wie umweltfreundlich können Autos schon in nächster Zunkuft sein?


In diesem Bericht wird ein sehr umweltfreundliches Auto beschrieben, wie es schon in nächster Zeit existieren wird, wenn alle Beteiligten sich bemühen.
 

 

Von Umweltarzt Dr. Ferdinand SILBERBAUER

 

 

 

Es ist richtig, daß Elektroautos umweltfreundlich sind, wenn die Energie dafür von der Sonne kommt. Aber erst, wenn die Reichweite und Geschwin- digkeit in bezug auf das Autogewicht genügend groß sind, werden es viele kaufen.

Der derzeit beste Kompromiß für ein Auto sieht folgendermaßen aus:
I.) ein sparsamer Verbrennungsmotor mit Katalysator,
2.) daneben ein Elektromotor mit nicht zu schwerer Batterie,
3.) großflächige Sonnenzellen am Auto, welche auch an trüben Tagen mehr als 50 Watt Leistung bringen.

Und nun etwas sehr Wichtiges: mit der Energie dieser SonnenzeIlen, welche beim Stehen in der Batterie gesammelt wird, kann man bei Tag im Stau elektrisch vorrücken, weil die Stehzeiten genügend lang und die Beschleu- nigungsphasen genügend kurz sind. Die übrige Zeit rollt man mit Schwung und braucht keine Antriebsenergie, während aber weiter Energie gesammelt wird. Das läßt sich rechnerisch mit Hilfe der Wattsekundenäquivalente von Steh- und Beschleunigungszeit leicht nachvollziehen. Das abgasfreie Fahren im Stau (in der Großstadt sehr häufig) wird für Autofahrer und Anrainer sehr angenehm sein, zudem auch billig und leise.

Später kann aus Induktionsschleifenspuren Energie aus der Straßendecke entnommen werden, wobei die Induktionsschleifen nur dort aktiviert werden, wo ein elektronisch entsprechend gekennzeichnetes Auto fährt, das die Energie über eine Empfangsschleife berührungsfrei aufnimmt und verwertet. Dieses Problem kann man mit Hilfe von einfachen Chips lösen.

Dadurch sind dann nicht so große Batterien erforderlich, und man braucht in Abgassperrzonen nicht auf Ventilator oder Heizung zu verzichten. Die induktive Energieaufnahme kann im Auto über einen Stromzähler gemessen und der Zählerzustand drahtlos in ein Rechenzentrum übertragen werden, wonach die Abbuchung über ein Bankkonto erfolgt.

Auch Taxilenker werden am Taxistandplatz dieses neue System begrüßen, ebenso Autobesitzer ohne Garage, wenn die Aufladung der Batterie einerseits induktiv und andererseits photovoltaisch erfolgt.

Aber bevor die induktive Energieübertragung richtig ausgereift ist, wird uns die Energie vom Autodach und von in Entwicklung befindlichen Solarautofenstern eine sehr erwünschte und willkommene Zusatzeinrichtung sein, besonders da, wo Autos sich lange unter freiem Himmel befinden und Energie sammeln.




 

 

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