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Stahlkatalysatoren – Umweltstahl mit Zukunft

 

Von Umweltarzt Dr. Ferdinand SILBERBAUER

 

 

 

Bisher waren die Keramikkatalysatoren, welche mit Platin und Rho- dium beschichtet sind, unser As bei der Verbesserung der Abgasqualität, was kaum jemand bezweifeln wird. Aber ebenso beschichtete Stahllamellen-Katalysatoren bieten Vorteile, welche nicht zu übersehen sind:

Sie haben einen größeren Durchtrittsquerschnitt, weil die Stahllamellen dünner sind, wodurch ein viel geringerer Energieverlust durch geringeren Durchtrittswiderstand resultiert.

Sie können die nötige Betriebstemperatur wegen ihrer geringeren Wärmekapazität viel schneller erreichen. Sie sind thermostat- geregelt zusätzlich mit Wirbelstrom beheizbar, was beim Kaltstart ein klarer Vorteil ist. Sie sind leicht recyclierbar, da durch Galvanotechnik das Platin vom elektrisch leitenden Stahl wieder zurückgewonnen und der Stahl eingeschmolzen werden kann.

Durch Anlegen einer positiven Ladung an den Stahl-Kat kann der Elektronentransfer im Sinne der Oxidation erhöht werden. Auch Großverbrennungsanlagen können viel effizienter mit einem Stahl-Kat betrieben werden. Schließlich bleibt nur noch zu wünschen, daß möglichst viele Firmen die Chancen nützen und von den nicht recyclierbaren und energiefressenden Keramik-Kats in Zukunft Abstand nehmen.

 


 

 

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