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Ist die Ozonlochkatastrophe
unabwendbar?
Von Umweltarzt Dr. Ferdinand SILBERBAUER
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Es ist klar, daß die Ursachen für das Ozonloch (halogenierte Kohlenwasser-
stoffe, halogenierte Treibgase, Halon etc.) nicht mehr freigesetzt werden dürfen,
da sie in den oberen Luftschichten in 20 bis 30 Kilometer Höhe das Ozon abbauen.
Aber die bereits freigesetzten halogenhältigen Schadstoffe werden über
Jahrzehnte hinweg durch Diffusion in die oberen Luftschichten noch weiterhin zur
Vergrößerung des Ozonlochs führen, mit unabsehbaren Folgen auf die Pflanzen- und
Tierwelt und auf uns Menschen. Denn bei Mangel an Ozon im oberen Luftraum
dringen die kurzwelligen UV -Strahlen bis zum Erdboden vor, schädigen jedes
Lebewesen und erzeugen hier bei Vorhandensein von Stickoxiden und gasförmigen
Kohlenwasserstoffen vermehrt Ozon. Auch die bösartigen Tumoren der Haut steigen
durch die Strahlenwirkung an. Die üb- rigen freigesetzten Kohlenwasserstoffe
tragen hoch oben neben Kohlendioxid zum Treib- hauseffekt bei. Dieser führt
durch Mangel an Regen zur Veränderung unseres Klimas, es entstehen Steppen und
Wüsten, wo vorher Grünland war (Sahelzone!). Es ist daher sinnlos und sogar
gefährlich, zur Verringerung des Ozonabbaus extra Kohlenwasserstoffe in die
oberen Luftschichten einzubringen, wie einige Wisschafter zur Diskussion
gestellt haben!
Die Lösung des Problems sieht folgendermaßen aus: heliumgetragene Luftschiffe in
20 bis 25 km Höhe, die mit leistungsfähigen Dünnschichtsonnenzellen beschichtet
sind und an der Unterseite eine große multiple Empfangsantenne für
energieliefernde kohaerente Mikrowellen besitzen, sollen eine
Luftreinigungsanlage mit sich führen. Diese ist mit einem Molekularfilter für
Kohlenwasserstoffe ausgestattet und reichert die gereinigte Luft mit Ozon an.
Die Antriebsart ist natürlich elektrisch. Die Verflüssigung der
Kohlenwasserstoffe ist bei der oben herrschenden Kälte kein großes Problem. Sie
werden in Druckbehälter gepumpt und über geeigneten Gebieten an Fallschirmen
abgeworfen.
Die Entsorgung der halogenierten und nicht halogenierten Kohlenwasserstoffe soll
dann am besten zusammen mit anderen Brenngütern in sauerstoffdotierten
katalysatorunterstÜtzten Verbrennungsanlagen erfolgen, da diese keine giftigen
Endprodukte (Schlacken, Filterstäube, Abgase) produzieren.
Wenn wir also wollen, daß unsere Kinder und Kindeskinder ohne UV -Verbrennungen
die freie Natur genielßen können, dann müssen wir unbedingt jetzt mit den oben
beschriebenen Aktivitäten beginnen.
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